TAG 1

Partnerschaft ist meine Stärke. Meine Stärke tut niemandem weh.
Romeo Bisutti von der White Ribbon Kampagne Österreich ist bei seinem Workshop vorrangig auf die Seite der Gewalttäter und deren Schwierigkeiten eingegangen, gerade weil es unmöglich ist, Lösungsansätze für ein Thema zu finden, wenn nicht alle Seiten beleuchtet werden. Es war jedoch deutlich zu merken, dass die Workshop-TeilnehmerInnen besonderes Interesse für die Opfer von Gewalt in Beziehungen geäußert haben. Wir wollen an dieser Stelle ausdrücklich hervorheben, dass alle sehr angeregt diskutiert und mitgeredet und somit viel Engagement gezeigt haben. Am Anfang waren es deutlich mehr Frauen, die Fragen formulierten, wobei sich dies bald zwischen Frauen und Männern ausglich. Wegen des enormen Interesses und der Menge an Fragen wurde der Workshop sogar um eine ganze Stunde überzogen. Für viele hätte die Diskussion jedoch noch um einiges länger dauern können.
Anmerken möchten wir noch, dass es sehr schwierig ist, sachlich über das Thema Gewalt zu diskutieren. Vor allem sobald das erste Mal "sexualisierte Gewalt" erwähnt wurde, war eine deutliche Blockade, verursacht durch Schockierung und Hilflosigkeit, zu merken. Für uns war die wichtigste Grundaussage des Workshops:
Gewalt beginnt dort, wo man versucht, durch das Einschüchtern und durch das Angstmachen einer anderen Person Kontrolle über diese Person zu bekommen. (Zitat von Romeo Bisutti)
Am Nachmittag wurde dann in Kleingruppen mit Frauenhaus-Mitarbeiterinnen über Gewalt an Frauen diskutiert. Dazu konnten wir aber keinen Einblick gewinnen, da wir das Gefühl hatten, dass unsere Anwesenheit hemmend wirkte. Am Abend hatten wir noch die Möglichkeit ein Interview mit Daniela Almer (AÖF) zu führen.
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TAG 2

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Kreativität. Es wurden Ideen gesucht, aus denen in weiterer Folge kurze Videoclips zur Thematik Gewalt an Frauen produziert werden. Dies gestaltete sich nicht immer ganz einfach, da das Ziel dieser Spots nicht ist, Frauen in die – für Medien typische – Opferrolle zu drängen, sondern aufzuklären, zu informieren und zu sensibilisieren.
Im Lauf des Vormittages konnten jedoch – trotz der Schwierigkeit der Aufgabenstellung – zahlreiche Spot-taugliche Ideen gesammelt werden. Als hilfreich erwiesen sich einerseits die engagierte und motivierte Diskussion der TeilnehmerInnen und andererseits die tatkräftige Unterstützung von Elisabeth Scharang (Regisseurin u.a. des Films „Tintenfischalarm“) sowie von Robert Buchschwenter (Dramaturg und Universitätsdozent). So wies beispielsweise Elisabeth Scharang während der Diskussion darauf hin, dass es bei den einzelnen Videoclips wichtig ist, nicht nur die Gewaltbotschaft zu transportieren, sondern auch immer eine Möglichkeit der Veränderung in Form von Kraft und Energie mitzuliefern.
Beeindruckend für uns war zu beobachten, dass nicht nur körperliche Gewalt besprochen, sondern auch strukturelle Gewalt als Problem angesehen und dargestellt wurde. Allerdings gab es auch heute kaum eine Diskussion über den Bereich der sexualisierten Gewalt.
Weiters fiel uns auf, dass noch Unterschiede bei den TeilnehmerInnen bezüglich des Grads der Sensibilisierung bestehen, die Workshops aber deutlich zum verbesserten Verstehen der Geschlechterproblematik beitragen.
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TAG 3

Nachdem gestern die Ideen für die einzelnen Videoclips gesammelt und auch schon begonnen wurde, grobe Konzepte zu erstellen, ging es heute morgens frisch und fröhlich weiter, die diversen Drehbücher zu konkretisieren bzw. fertig auszuarbeiten. Dies erfolgte in Kleingruppenarbeit, wobei nacheinander Einzelgespräche mit Elisabeth Scharang und Robert Buchschwenter stattfanden, die einerseits zur Verfeinerung der Entwürfe und andererseits zur Klärung offener Fragen dienten.
In weiterer Folge wurden die – in mühevoller Arbeit entstandenen und gut durchdachten – Konzepte präsentiert. Während den Präsentationen konnten wir feststellen, dass die einzelnen Gruppen zum Teil sehr unterschiedliche Zugänge zur Thematik gefunden haben und auch verschiedene Zielgruppen ansprechen wollen. Manche zielen in ihren Spots auf die Entwicklung neuer Männlichkeitsbilder, andere wiederum beschäftigen sich mit Primärprävention1, wieder andere wollen Mut machen und zeigen Hilfseinrichtungen für betroffene Frauen auf.
1 Unter Primärprävention versteht man den Versuch, Gewalt schon im Vorfeld zu verhindern.
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TAG 4

Am heutigen Tag ging es um den Dreh des ersten Spots von Miss Handelt, bei dem Hochzeitsszenen gefilmt wurden. Begonnen hat alles mit einem hektischen, etwas chaotischen Treiben zwischen Garderobe, Setup und Maske. Anfangs waren Unsicherheit und Nervosität deutlich zu spüren, wobei auch das Wetter aufgrund der Wechselhaftigkeit nicht hilfreich war. Aufmunternde Worte kamen jedoch bald von Elke: "Das Wetter ist absolut positiv, es regnet in ganz Oberösterreich nur in Wels!"
Wegen besseren Anweisungen und der daraus folgenden hervorragenden Zusammenarbeit aller TeilnehmerInnen entwickelte sich die Situation zum Besseren. Gerade unter den Brautjungfern legte sich die Unsicherheit und Nervosität bald, da Pia Hierzegger (Schauspielerin) – eine der Brautjungfern – hilfreiche und erklärende Anweisungen gab.
Auch war die Stimmung trotz dem regnerischen Wetter erstaunlich gut und als dann die Sonne durchkam, strahlten auch die Gesichter trotz zunehmender Müdigkeit. Außerdem mangelte es nie an Motivation, Interesse und Freude am Dreh. Alle Beteiligten am Spot waren wirklich großartig und nur dadurch wurde die Fertigstellung des Videoclips so erfolgreich ermöglicht.
Natürlich gab es wie bei jedem Dreh ein paar "Hoppalas", wie die mangelnde Balance des "Kellners" mit den Sektgläsern auf dem Tablett, tierischem Besuch einer neugierigen Ente auf dem Set, einem fast umgefallenen Scheinwerfer, der noch gerettet werden konnte, …
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TAG 5
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Partnerschaft ist meine Stärke. Meine Stärke tut niemandem weh.
Romeo Bisutti von der White Ribbon Kampagne Österreich ist bei seinem Workshop vorrangig auf die Seite der Gewalttäter und deren Schwierigkeiten eingegangen, gerade weil es unmöglich ist, Lösungsansätze für ein Thema zu finden, wenn nicht alle Seiten beleuchtet werden. Es war jedoch deutlich zu merken, dass die Workshop-TeilnehmerInnen besonderes Interesse für die Opfer von Gewalt in Beziehungen geäußert haben. Wir wollen an dieser Stelle ausdrücklich hervorheben, dass alle sehr angeregt diskutiert und mitgeredet und somit viel Engagement gezeigt haben. Am Anfang waren es deutlich mehr Frauen, die Fragen formulierten, wobei sich dies bald zwischen Frauen und Männern ausglich. Wegen des enormen Interesses und der Menge an Fragen wurde der Workshop sogar um eine ganze Stunde überzogen. Für viele hätte die Diskussion jedoch noch um einiges länger dauern können.
Anmerken möchten wir noch, dass es sehr schwierig ist, sachlich über das Thema Gewalt zu diskutieren. Vor allem sobald das erste Mal "sexualisierte Gewalt" erwähnt wurde, war eine deutliche Blockade, verursacht durch Schockierung und Hilflosigkeit, zu merken. Für uns war die wichtigste Grundaussage des Workshops:
Gewalt beginnt dort, wo man versucht, durch das Einschüchtern und durch das Angstmachen einer anderen Person Kontrolle über diese Person zu bekommen. (Zitat von Romeo Bisutti)
Am Nachmittag wurde dann in Kleingruppen mit Frauenhaus-Mitarbeiterinnen über Gewalt an Frauen diskutiert. Dazu konnten wir aber keinen Einblick gewinnen, da wir das Gefühl hatten, dass unsere Anwesenheit hemmend wirkte. Am Abend hatten wir noch die Möglichkeit ein Interview mit Daniela Almer (AÖF) zu führen.
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Daniela Almer (AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser) ... In den 1970er Jahren ist dieses Thema überhaupt erst aufgekommen. Damals hat man gemeint, das ist die private Gewalt, das geht die Öffentlichkeit nichts an. Und durch die Frauenbewegung wurde dann die Gewalt, die Frauen zu Hause erleben, erst öffentlich gemacht. Frauen haben sich das erste Mal getraut, darüber zu reden, und haben gemerkt, aha, es gibt viele andere, denen es auch so geht – daraus ist dann die Frauenhausbewegung entstanden ... |
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Romeo Bisutti (White Ribbon Kampagne Österreich) ... Gewalt beginnt dort, wo man versucht, durch das Einschüchtern und durch das Angstmachen einer anderen Person Kontrolle über diese Person zu bekommen. Dass die dann tut, was man will. Und das sollte das entscheidende Augenmerk sein im Thema ‚Gewalt in Beziehungen‘, ‚Gewalt in Partnerschaften‘. Und da sollte es keine Bagatellisierungen geben ... |
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Der Karfiol des Tages ist Sebastian mit folgenden Meldungen Die erste im Auto lassen wir mal aus... (war ja schließlich noch davor) "Sexismus ist nicht generell schlecht. [...] In Witzen kann er ja auch lustig sein." Die Frage ist nur auf wessen Kosten? "Hey [anonymisiert], gemma ind Go-Go Bar?" Nachdem dieses Projekt noch länger laufen wird, besteht jedoch noch Hoffnung... |
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TAG 2

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen der Kreativität. Es wurden Ideen gesucht, aus denen in weiterer Folge kurze Videoclips zur Thematik Gewalt an Frauen produziert werden. Dies gestaltete sich nicht immer ganz einfach, da das Ziel dieser Spots nicht ist, Frauen in die – für Medien typische – Opferrolle zu drängen, sondern aufzuklären, zu informieren und zu sensibilisieren.
Im Lauf des Vormittages konnten jedoch – trotz der Schwierigkeit der Aufgabenstellung – zahlreiche Spot-taugliche Ideen gesammelt werden. Als hilfreich erwiesen sich einerseits die engagierte und motivierte Diskussion der TeilnehmerInnen und andererseits die tatkräftige Unterstützung von Elisabeth Scharang (Regisseurin u.a. des Films „Tintenfischalarm“) sowie von Robert Buchschwenter (Dramaturg und Universitätsdozent). So wies beispielsweise Elisabeth Scharang während der Diskussion darauf hin, dass es bei den einzelnen Videoclips wichtig ist, nicht nur die Gewaltbotschaft zu transportieren, sondern auch immer eine Möglichkeit der Veränderung in Form von Kraft und Energie mitzuliefern.
Beeindruckend für uns war zu beobachten, dass nicht nur körperliche Gewalt besprochen, sondern auch strukturelle Gewalt als Problem angesehen und dargestellt wurde. Allerdings gab es auch heute kaum eine Diskussion über den Bereich der sexualisierten Gewalt.
Weiters fiel uns auf, dass noch Unterschiede bei den TeilnehmerInnen bezüglich des Grads der Sensibilisierung bestehen, die Workshops aber deutlich zum verbesserten Verstehen der Geschlechterproblematik beitragen.
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Elisabeth Scharang (Regisseurin, Drehbuchautorin & Moderatorin) ... Dass man nicht immer nur Spots zeigt, wo man sich nachher als Frau denkt, puh, die Welt ist echt hart, sondern dass man immer dieses Aber dahinter setzt. Aber man kann was machen. Aber es gibt eine Möglichkeit ... Das finde ich so wichtig. Und das, finde ich, ist gut gelungen. ... |
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Robert Buchschwenter (Filmwissenschafter & DJ) ... Für mich ist wichtig, dass es klare Aussagen sind, die irgendwo ankommen und dort auch hängen bleiben bzw. bewegen. ... Ich trage dieses Anliegen in der nächsten Zeit herum, nachdem ich das gesehen habe. Und das ist auch schon das Wesentlichste, und deswegen beharre ich auch so darauf, dass die Messages sehr zugespitzt und präzise gesetzt werden, damit sie eine Wirkung haben. ... |
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Unser heutiger Karfiol geht an Willy Obwohl Willy engagiert an den Diskussionen teilnimmt, reflektiert über Gendertheorien diskutieren kann, auch Frauen ermuntert sich zu emanzipieren und daher sicherlich eine Bereicherung für die Gruppe darstellt, lässt die Umsetzung in die Praxis jedoch extrem zu wünschen übrig. Man beobachte sein flegelhaftes Verhalten! |
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TAG 3

Nachdem gestern die Ideen für die einzelnen Videoclips gesammelt und auch schon begonnen wurde, grobe Konzepte zu erstellen, ging es heute morgens frisch und fröhlich weiter, die diversen Drehbücher zu konkretisieren bzw. fertig auszuarbeiten. Dies erfolgte in Kleingruppenarbeit, wobei nacheinander Einzelgespräche mit Elisabeth Scharang und Robert Buchschwenter stattfanden, die einerseits zur Verfeinerung der Entwürfe und andererseits zur Klärung offener Fragen dienten.
In weiterer Folge wurden die – in mühevoller Arbeit entstandenen und gut durchdachten – Konzepte präsentiert. Während den Präsentationen konnten wir feststellen, dass die einzelnen Gruppen zum Teil sehr unterschiedliche Zugänge zur Thematik gefunden haben und auch verschiedene Zielgruppen ansprechen wollen. Manche zielen in ihren Spots auf die Entwicklung neuer Männlichkeitsbilder, andere wiederum beschäftigen sich mit Primärprävention1, wieder andere wollen Mut machen und zeigen Hilfseinrichtungen für betroffene Frauen auf.
1 Unter Primärprävention versteht man den Versuch, Gewalt schon im Vorfeld zu verhindern.
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Mit dem heutigen Karfiol wird Wolfgang gekürt Auf die Frage, weshalb nur Männer in der Technik sind, antwortete Wolfgang: "Zu geringem Frauenanteil weiß ich sofort eine Lösung und zwar Geschlechtsumwandlung." Wenn alle Genderproblematiken so einfach zu lösen wären … |
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TAG 4

Am heutigen Tag ging es um den Dreh des ersten Spots von Miss Handelt, bei dem Hochzeitsszenen gefilmt wurden. Begonnen hat alles mit einem hektischen, etwas chaotischen Treiben zwischen Garderobe, Setup und Maske. Anfangs waren Unsicherheit und Nervosität deutlich zu spüren, wobei auch das Wetter aufgrund der Wechselhaftigkeit nicht hilfreich war. Aufmunternde Worte kamen jedoch bald von Elke: "Das Wetter ist absolut positiv, es regnet in ganz Oberösterreich nur in Wels!"
Wegen besseren Anweisungen und der daraus folgenden hervorragenden Zusammenarbeit aller TeilnehmerInnen entwickelte sich die Situation zum Besseren. Gerade unter den Brautjungfern legte sich die Unsicherheit und Nervosität bald, da Pia Hierzegger (Schauspielerin) – eine der Brautjungfern – hilfreiche und erklärende Anweisungen gab.
Auch war die Stimmung trotz dem regnerischen Wetter erstaunlich gut und als dann die Sonne durchkam, strahlten auch die Gesichter trotz zunehmender Müdigkeit. Außerdem mangelte es nie an Motivation, Interesse und Freude am Dreh. Alle Beteiligten am Spot waren wirklich großartig und nur dadurch wurde die Fertigstellung des Videoclips so erfolgreich ermöglicht.
Natürlich gab es wie bei jedem Dreh ein paar "Hoppalas", wie die mangelnde Balance des "Kellners" mit den Sektgläsern auf dem Tablett, tierischem Besuch einer neugierigen Ente auf dem Set, einem fast umgefallenen Scheinwerfer, der noch gerettet werden konnte, …
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Pia Hierzegger (Schauspielerin und Autorin) ... Was mich jetzt interessieren würde als nächsten Schritt: Wenn man das ausweiten könnte ... dass SchauspielerInnen in dem Rahmen auch mitarbeiten können und eine Woche dabei sind ... Ich glaube, dass man irrsinnig viel in Improvisation erarbeiten kann und dass das interessant wäre. Das fände ich spannend. ... |
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Mit dem Karfiol beworfen wird Robert! Unser heutiger Karfiol hat es schon lange darauf angelegt und immer wieder kleine unpassende Meldungen gemacht. Heute jedoch hat er dreimal über die Stränge geschlagen. Begonnen hat schon alles früh am Morgen, als er nach einem kurzen, lustigen Wortgefecht, Elke gehaut und dies als "Liebesschlag" bezeichnet hat. Weiter ging es mit einer Bemerkung beim Dreh. Dabei war im Kamerabild nur der Ausschnitt vom Dekolté einer Brautjungfer zu sehen: "Filmisch nicht gut, aber sonst sehr ok!" Das war aber noch nicht alles, denn seinen nächsten Karfiol lieferte er sich bei der Szene mit dem Brautstrauß: "Wunderschön! Ich wäre sehr gerne der Brautstrauß!" Für diese Meldungen sind 5 Karfiole absolut nicht adäquat, im Vergleich zu den letzen 3 Tagen. Somit haben wir die Bewertung angepasst: 10 von 5. |
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TAG 5
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Elke Oberleitner (Konzeption und Gesamtleitung von Miss Handelt) ... Es ist eine große Herausforderung, wenn man/frau eine Emotion, also eine Idee zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema medial transportieren möchte. Noch dazu eines das oft bagatellisiert wird. Da muss anders gedacht werden als bei klassischen Kommunikationskonzepten, weil wenn eine Botschaft zum öffentlichen Diskurs gemacht wird, dann spricht das auch immer zu den Betroffenen. Es besteht die Gefahr moralisierend zu werden oder irgendwelche uneinlösbaren Versprechungen auf ein "Happy End" zu machen. Wir haben immer wieder über die Verantwortung bei der Gestaltung dieser audiovisuellen Reize gesprochen. Es ist ganz wesentlich, sich auch die Wirkung von (Film) Sprache bewusst zu machen. ... |
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Den letzten Karfiol verdiente sich die Redaktion Auf Grund des Zickenterrors des letzten Tages geben wir uns selbst den letzten Karfiol. Das Schlimme daran: Es hat uns richtig Spaß gemacht! |
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